Hasen und Igel – Lehniner Hasenrasen

Ostermontag – nach der schönen Zeit mit der Familie in den Tagen davor, sollte die große Quälerei beim 2. Lauf der MOL-Cups, dem Hasenrasen in Lehnin, folgen. Unserer Sicherheit zu Liebe wurde das Rennen in die einzelnen Altersklassen aufgeteilt, sodass es zu kleineren Startfeldern mit ähnlichem Leistungsspektrum kam. Trotz des Wetterberichtes, der Hagel, Regen, Graupel und nur etwas Sonne versprach starteten insgesamt 211 Rennfahrer in den vier Rennen. Im Gegensatz zum letzten Jahr führte die 6,4km Runde dieses Mal gegen den Uhrzeigersinn, sodass sich ein kleines Hügelchen auftat.

Den Anfang machten die Senioren 3, in unseren Farben stand Ullus im hochbesetzten Starterfeld. Viele Attacken machten das Rennen dabei immer wieder schnell, Graupelschauer und Hagel erschwerten die Bedingungen weiter. Ullus konnte sich aber trotzdessen im Hauptfeld behaupten und erreicht nach 10 Runden mit einem knappen 40er Schnitt als 28. das Ziel.

Besonders erfreut zeigte sich der Veranstalter über den Teilnehmerrekord bei den Frauen im gemischten Frauen/Senioren 4 Rennen – hier standen 20 Frauen in der Starterliste. Mit dabei Helmut Seeger (Velofanatics Altlandsberg) der für unsere Renngemeinschaft an den Start ging. Für ihn war es eine ansehnliche Herausforderung gemeinsam mit so vielen Frauen zu starten. Nach 51,2km belegte Helmut den 22. Platz.

Nach dem Zieleinlauf der Senioren 2, hier gewann nach langer Flucht Marco Brußies vor René Stolle, startete das letzte Rennen des Tages. Sebastian Kell und Gebrüder Weinreich standen am Start der Männer. Da die Senioren 2 das richtige Männerwetter mit Regen und Graupelschauer auf sich nahmen, konnten wir dann bei Sonnenschein auf die 12 Runden gehen. Der Anfang war gewohnt schnell, hier verpasste Sebastian den Zug und musste die Gruppe ziehen lassen. Dominic hielt sich wacker im vorderen Teil des Feldes, während David erst einmal damit zu tun hatte, den Anschluss zu halten. Attacke für Attacke wurde pariert. Auch wir streckten die Nase mal in den Wind - besonderes Highlight, zumindest für Davids Pulskurve war dann ein Missverständniss, als Dominic weiter nach vorne wollte und er ihn mit einer kleinen Lücke zum Feld an die Spitze des Rennens setzte. In Aussicht auf eine volle Flasche gab David seinem Bruder danach etwas Verpflegung. Die Flaschenaufnahme auf der Start-Zielgeraden missglückte bei etwa 50kmh gleich zweimal – Danke nochmal an Christian vom BRC Endspurt für das sofortige Angebot seiner Flasche danach! Alle weiteren Versuche das Ferne zu suchen waren erfolgslos und so ging es geschlossen auf die letzte Runde. Ziel war es Dominic irgendwie nach vorn zu bringen, aber da wollten die Beine schon nicht mehr wie der Rest. So musste Dominic sich mit einer 20. Platz zufrieden geben, David erreicht im Hauptfeld Platz 29. Kelli fährt sein Rennen nicht zu Ende, hat aber trotzdem gut gekämpft!

Als Fazit blieb eine gute Platzierung aus, doch insgesamt sind wir zufrieden mit dem Rennen. Durch die Trennung der Felder wurde das Rennen sicherer und der Leistungsstand ähnlicher. Wir kamen alle sturzfrei durch, die Dichtmilch im Reifen wehrte einen Platten ab, die Flaschenübergabe müssen wir noch üben und mit Fans an der Strecke fährt es sich irgendwie besser.

 

DW

 

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Anradeln bei Kaiserwetter!

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Mitglieder der Abteilung Radsport vom BSC Süd 05 und weitere 6 Hobby-Radsportler der Region zum Anradeln der Saison 2017. Bei Kaiserwetter ging es über Gortz nach Barnewitz und weiter auf die Strecke des traditionellen Paarzeitfahrens, aber entgegen der gewohnten Rennrichtung. Über Marzahne und Radewege ging es wieder zurück nach Brandenburg. Der Abteilungsleiter Henry Bertz konnte durch seine Schulteroperation zwar noch nicht selbst im Sattel sitzen, begleitete aber das Team die 68 km mit seinem Auto.

Überrascht und erfreut waren wir von der Reaktion einiger Autofahrer, die sogar am Straßenrand stehen blieben, um das fast 30 Sportler umfassende Fahrerfeld Platz zu lassen.

Abschließend gab es noch einen Abstecher zum Lieblingslokal und Förderer der Südler – den Bürgerstuben in der Mötzower Landstraße. Hier konnten wir auch endlich unser 39. Mitglied, Karl-Heinz Sänger aus Berlin, in unseren Reihen begrüßen.

Bei dem einen oder anderen Regenerationsgetränk tauschten wir uns noch über verschiedene Saisonziele aus. Wie auch im letzten Jahr „orientierte“ sich die Rennorganisation von Paris-Roubaix an unserem Termin, sodass wir nach der entspannten Tour vom Vormittag, im Anschluss noch das packende Rennfinale im Fernsehen verfolgen konnten.

 

DW


Braun gebrannt, ausgelaugt vom Trainingslager, aber mit Motivation machte sich Robert Richter am Sonntag in Begleitung von Maria Janeck und David Weinreich zum Duathlon bei Halle. Nach dem knappen 3. Platz beim ersten Lauf in Osterburg, wollte Robert seinen Platz in der Gesamtwertung verteidigen.

Nach den vielen Jugendveranstaltungen startete der Hauptwettkampf um 13.30 Uhr, eine humane Zeit, nach der langen Nacht durch den Rückflug. Der Duathlon führte um die dort ansässige Mülldeponie. Der erste Teil des Duathlons, ein 5 km Lauf, lief für Robert relativ gut. Der 1000 m Kurs, der 5x zu laufen war, sorgte früh für eine Selektion. So kam Robert nach 18 Minuten als Fünfter in den Wechselgarten - hier verlor er aber viel Zeit. Als Robert auf sein Rad steigen wollte, fiel ihm der fehlende Helm auf. Also schnell mit Radschuhen zurück in die Wechselzone, um den Helm aufzusetzen. Trotz der verlorenen Zeit, gab er nicht auf - die wellige Runde kam ihm sehr entgegen. Robert machte in der ersten von vier Radrunden wieder viel Zeit gut.

In der zweiten Runde ist er bis zur Gruppe hinter dem Führenden rangefahren und beeindruckte seine beiden Kontrahenten mit viel Führungsarbeit. In der letzten Radrunde attackierte er seine Gruppe nochmals und machte fast 50 Sekunden auf seine ehemalige Gruppe gut (auf 6 km!). Wie schon in Osterburg hatte er wieder mit Abstand die schnellste Radzeit auf der 28 km langen Strecke. Zum Schluss musste Robert „nur noch“ 2,5 km laufen. Seine beiden Verfolger machten Druck, der erste überholt ihn nach etwa 1500 m, doch den Podiumsplatz wollte Robert nicht aus der Hand geben und gab noch einmal alles. Nach einer Stunde und neunzehn Minuten erreichte er das Ziel als Dritter, hinter René Eschler und Ulrich Konschak - Glückwunsch auch an die beiden Erstplatzierten. In der Altersklassenwertung durfte Robert sogar ganz nach oben auf das Podium. So kann es weiter gehen!


Das Trainingslager auf Mallorca hat, wie bei vielen Radlergruppen, auch für uns eine wichtige Funktion in Vorbereitung auf die Saison – Kilometer sammeln und jede Menge Spaß haben.

Wie im letzten Jahr schlossen wir uns dabei unseren Freunden, den Velofanatics Altlandsberg an.

Als erstes auf der Sonneninsel waren Robert Richter, Steffen Baewert und David Weinreich. Sie fuhren bereits am ersten Tag in kurz-kurz.

Am zweiten Trainingstag war eine Tour in den Norden, nach Can Picafort geplant - mit dabei Antje, als erste Altlandsbergerin. Sie zeigte uns neue Schleichwege über die Insel, wobei zu dem herrlichem Wetter der ein oder andere Song („vamos a la playa...“) passte. Abends folgten noch nette Gespräche mit den alten Altlandsberger Hasen Helmut und Bernd.

Der dritte Tag war dann das Gegenteil - jede Menge Regen, keine Sonne und dementsprechend auch keine Lust zum Radfahren. Für den ersten Ruhetag war es allerdings zu früh. Deshalb kramten wir die Regenjacken raus, pendelten zwischen Arenal und Llucmajor und spulten ein paar Intervalle ab. Nach der heißen Dusche und einem Nickerchen konnten wir dann auch Maria Janeck und abends Dominic Weinreich als weitere Südler sowie die restlichen Velofanatics begrüßen.

Am Samstag ging es dann in voller Stärke auf die erste gemeinsame Runde. Ziel war Porreres, ein Lokal mit dem wohl leckersten Mandelkuchen der Insel. Aus regenerativen Gründen, trennten sich die Frühankömmlinge schon vorher, um die Kaffeepause etwas länger zu genießen. Die vierte Tour führte zum Col de Orient und Puig de Magdalena – mit den ersten richtigen Höhenmetern. Auf Magdalena entschlossen wir uns in zwei Gruppen weiter zu fahren. Robert, Dominic und Stephan (Gast vom BRT) stellten die etwas schnellere Truppe, während der Rest unter Führung von David eine Abkürzung erhoffte. Letztendlich wurden es 10 km mehr, als anfangs geplant, da der „Guide“ sich etwas vertan hatte.

Am Montag folgte in Hinblick auf den nachfolgenden Tag eine lockere flache Runde - bis auf Robert, der noch Bonany, Sant Salvador und den Randa mitnahm. Um das Abendessen im Hotel nicht ganz zu verpassen, starteten wir am Dienstag zum Cap Formentor etwas früher als sonst - 180 km mit 2300 hm standen auf dem Plan. Erst ging es hoch zum Kloster Lluc, von dort aus weiter zum Port Pollenca, wo wir uns mit dem obligatorischen Café con leche stärkten. Danach folgte ein etwa 18 km langes auf und ab mit herrlichem Blick auf das Meer und Mutter Natur - bis zum Leuchtturm, dem nördlichsten Punkt der Insel. Während Maria, Steffen, Robert, David und die Altlandsberger Mädels den Ausblick genossen, machten sich Dominic und Stephan (BRT) noch auf dem Weg zum Randa. So standen nach dem langen Ritt über 200 km auf dem Tacho. Zur Belohnung gab es dann einen großen Pott Eis und den „Ruhetag“ am Mittwoch. Mit dem gemieteten Kleinbus besuchten wir den Wochenmarkt in Sineu und die Drachenhöhle in Porto Cristo.

Mit Sektfrühstück feierten wir am Donnerstag Steffens Geburtstag, bevor es auf den südlichen Teil des Küstenklassikers ging. In Valdemossa die erste Belohnung - Aioli, Café con leche, Baguette & Kuchen - für die Strapazen bis dahin.

Ohne unsere Zugmaschine Robert, der sich wegen eines Duathlons am Sonntag schonen durfte, wollten wir uns am Freitag noch einmal das weiße aus den Augen fahren. Zunächst fuhren wir wieder in Richtung Norden, hoch zum Kloster Lluc. Oben angekommen entschieden sich die ersten, den Col de Reis durch einen Kaffee zu ersetzen. Die jungen Wilden zog es weiter hinunter zum Sa Calobra - für uns die schönste Abfahrt. Doch als wir unten ankamen, wurde uns bewusst, die Straße, die wir gerade so schön hinunter gerollt waren, müssen wir auch wieder hochfahren. 9,4 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 7%! So fuhr jeder seinen Stiefel bis nach oben zum Krawattenknoten, wo wir von den Anderen empfangen wurden. Nach einer kurzen Pause folgte die Abfahrt vom Kloster Lluc. Mit einer Gruppe „verrückter Briten“ stürzten wir uns mehr oder weniger in die Abfahrt, bevor es ruhig und gesittet wieder ins Hotel ging.

Am letzten Tag des Trainingslagers genossen wir - bis auf Robert, Steffen und David, die ihre Beine bei einer „Cappuccino-Runde“ noch einmal ausschüttelten - die Sonne abseits des Rades.

Insgesamt wieder eine schöne Zeit mit unseren Freunden aus Altlandsberg, mit vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und Trainingskilometern. Auf eine erfolgreiche Saison 2017!

 

DW

 

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Nach dem RTF-Auftakt in Bitterfeld ging das „Punktesammeln“ am vergangenen Wochenende weiter. Trotz der schlechten Wettervorhersage machten sich am Samstag Ullus Kabelitz, Bernd Lüneburg, Robert Richter und David Weinreich auf den Weg nach Berlin-Buckow. Allerdings verspätete sich durch eine Vollsperrung auf der A 2 unsere Ankunft, sodass wir auch dieses Mal wieder in die Verfolgung gehen mussten. Pünktlich zu unserem Start fing es dann noch an zu regnen – was für ein Glück!

Bei diesem Traumwetter führte Bernd unsere 4er-Verfolgung aus Berlin in Richtung Märkisch Buchholz. Zum Glück ließ der Regen nach, sodass man „nur“ durch das aufwerfende Wasser des Vordermannes und der vielen Pfützen auf der Straße nass wurde. Nach dem ersten Verpflegungspunkt – Stempel abholen, Flasche auffüllen und die ein oder andere Schokowaffel essen – fuhren wir bei Seitenwind weiter in den Süden zur nächsten Station und Scheitelpunkt der RTF bei Halbe: Käsebemme, Schokowaffeln, etwas Tee und eine Banane, dann ging es weiter. Nun auch mit Wind von der anderen Seite und von vorn. Die beiden unermüdlichen Motoren Bernd und Robert verblüfften dabei immer wieder mit ihren Pulswerten, während man von Ullus auf seinem Blei-Bock nur ein leises „Ufff“ oder „Pfff“ hören konnte. Der letzte Verpflegungspunkt war des Windes wegen schon in ein Auto verlegt worden. So stärkten wir uns das letzte Mal, bevor es bei Windstärke 9 auf der Brust wieder nach Süd-Berlin ging. Trotz der recht extremen Seitenlage in den Wind, wirkten wir manchmal wie ein Spielball des Windes. Vor allem David musste dabei immer wieder von der Grasnarbe aus Schwung nehmen. Bernd und Robert, die Motoren und Windschattengeber der Gruppe, brachten Ullus und David aber sicher zum Start/Ziel zurück – obwohl sie physisch nicht mehr wirklich zu gebrauchen waren. 110 km, eine heiße Dusche, Nudelsalat und Kuchen – der Tag hatte sich gelohnt!

 

Leider ohne Bernd und Ullus – dem Wetterbericht oder der Strapazen des Vortages geschuldet – dafür aber mit dem RTF-Spezialisten Karsten Schultze und Läufer-Ass Steffen Bäwert machten wir uns auf den Weg zur zweiten RTF des Wochenendes. Der Name der RTF lässt zwar Schönes vermuten, aber unter Frühlingsrunde stellt man sich etwas besseres Wetter vor. Dieses Mal pünktlich und mit etwas Vorsprung ging es in Berlin-Charlottenburg los. Nach einigen Kilometern raste die erste Gruppe an uns vorbei – wir reihten uns erst einmal mit ein, leider ohne Karsten. Während sich die Stärksten der Truppe gegenseitig attackierten (Achtung Erinnerung: es war eine RTF!) und so manch einer schon auf der letzten Rille hing, entschlossen wir uns aus diesem Grund die Gruppe am ersten Verpflegungspunkt ziehen zu lassen. Nach einer mit Schokoladencreme überzogenen Rosinenstulle und einem anschließenden heißen Tee, warteten wir auf die nächste größere Gruppe, in der sich auch Karsten befand. Weiter ging es dann bei Nieselregen mit dem Radhaus-Team nach Ketzin und weiter nach Tremmen. Dort war es dann so weit: kurze Pause – Regenjacke an. An der zweiten Station hielten wir bloß kurz, um die Karten abstempeln zu lassen. Danach folgte eine kurze Aufholjagd zu einer gut funktionierenden Gruppe.

Auch wenn man mit jedem gefahrenen Kilometer nasser, kälter und unmotivierter wurde, ging es harmonisch, vor allem dank Robert und Steven (Radhaus Team) wieder nach Berlin. Dort angekommen stellten wir uns mit "tauben" Gliedmaßen unter die heiße Dusche, was die Laune wieder anhob – zumindest bis eine wenig erfreuliche Nachricht eintraf. Nach einem Sturz an einem Bahnübergang, musste unser Karsten mit einem Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch von dieser Stelle gute Besserung – komme schnell wieder auf den Bock! Spätestens beim Bundes-Radsporttreffen in Hannover wollen wir erneut mit dir RTF-Punkte sammeln.

Mit etwas getrübter Stimmung gab es noch das obligatorische „Kaffee-Saufen“, bevor es wieder nach Hause ging.  

 

DW


Am Samstag starteten Gebrüder Weinreich –mittlerweile zum vierten Mal und damit traditionell – beim Sisu-Winterduathlon in die Wettkampfsaison. Um die Belastung gering zu halten und so wenig wie möglich laufen zu müssen, ging es wieder als Staffel an den Start.

Mit Lea als Begleiterin und dem Kater im Gepäck machten wir uns nach einer durchzechten Nacht auf den Weg in den Grunewald – mit dem Zug, weil Robert und damit auch der „Teambus“ leider krankheitsbedingt zu Hause bleiben musste. Durch das abwechslungsreiche Wetter der vergangenen Wochen, hatte die Strecke neben Schlamm, Spurrillen und Frost einiges zu bieten.

Kurz nach 10 Uhr erfolgte der Start, Dominic durfte auf der 5 km Laufstrecke den Anfang machen. Nach knapp 26 min wechselte er nach dem üblichen Geplänkel – Laufschuhe aus, Radschuhe an, Helm auf – in die ihm beliebtere Disziplin, das Radfahren. Die unbeliebte Disziplin, die kurze Nacht und das geschwungene Tanzbein beim Karneval machte sich bemerkbar, denn irgendwie kam Dominic nicht so richtig in Tritt. Nach zwei Runden und damit 10,5 km wechselte er mit einer Punktlandung – der Schnellspanner des Hinterrades löste sich ziemlich sicher durch Dominic's Hang zu ausgelassenen Fahrmanövern – auf David, der die letzten beiden Radrunden unter die Räder nahm. Anders als bei seinem Bruder wirkte die kurze Nacht und der Restalkohol Wunder, sodass die beiden Runden wie im Fluge vergingen. Zum anschließenden Laufen ist nur zu erwähnen, dass er es geschafft hat.

Nach Zieleinlauf wurde bei Katerfrühstück – Kartoffelsuppe, Bockwurst, Kuchen, Obst und heißem Tee – ausgewertet. Auf dem Rad waren beide gleich schnell oder langsam? Also für Dominic wahrscheinlich gleich langsam und für David gleich schnell. Wieder eine schöne Veranstaltung als Wettkampf-Einstieg, mit schöner Streckenführung, familiärer Atmosphäre und tollen Sachpreisen – so wurden wir mit einem Gutschein für die Salzgrotte belohnt. Ob wir nächstes Jahr endlich mal Einzelstart machen? Lieber nicht!

DW


Abgesehen von Karsten Schultze, der schon einige RTF-Kilometer im neuen Jahr sammeln konnte, fand für die Südler Maria Janeck, Max Hesse, Ullus Kabelitz und David Weinreich die erste Radveranstaltung des Jahres statt. In Sohlen, ein Vorort von Magdeburg, an der Feuerwehr, wurde sich noch mit Kaffee und belegten Brötchen gestärkt bevor es auf die zwei ausgeschilderten Strecken ging. Neben den erfahrenen RTF/CTF´lern und uns, waren auch viele Jugendliche der Radsportvereine aus dem Umland am Start.

Nach dem Start führte die Strecke durch den Ort Sohlen in Richtung Elbe, bevor es in die Forst und damit richtige Strecke ging. Erste Herausforderung war der „Frohsener Berg“ und die nachfolgende Abfahrt. Danach ging es wieder auf einen betonierten Landwirtschaftsweg, bis zur Streckenteilung in CTF und MTB. Natürlich zog es uns auf die MTB-Strecke quer über den schlammigen Acker bergauf und die matschig glitschige Abfahrt hinunter zum Verpflegungspunkt. Mit Bananen, Keksen und Tee wurde dann der erste Dreck im Mund verdrängt. Danach ging es auf die zweite Runde, wieder den Frohsener Berg hinauf/hinab, den Landwirtschaftsweg entlang, dieses Mal auf die CTF-Schleife, auf der auch Karsten seine Kilometer abspulte. Diese war zwar nicht so matschig und anspruchsvoll, wie die MTB-Runde, dafür aber idyllischer. In der Abfahrt der CTF-Strecke hinunter zum Verpflegungspunkt, ergänzten wir zu dem recht eintönigen dunklen Matsch etwas roten, weil der Lehmanteil in dem Teil der Strecke wohl etwas höher war. In den weiteren beiden Runden weichte die Strecke bereits stark auf. Immer mehr Dreck und Schlamm sammelte sich an den Rädern. Max bekam dabei immer mehr „Appetit“ – die Kurbelarme sahen für ihn aus wie geschmolzene Schokoriegel. Aus diesem Grund ging es nach der vierten Runde wieder zurück zum Startpunkt, sofern man den Weg kannte oder die Schilder/Pfeile noch am Streckenrand waren.

Hinter der Feuerwehr, wo sich ein Schlauch zum Putzen befand, konnte man gut unterscheiden, wer die CTF- und wer die MTB-Strecke fuhr – aber egal dreckig waren eh alle! Mit Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen alter Freunde oder neuen Bekanntschaften klang der sportliche Vormittag dann aus.

Uns hat es gefallen: das Wetter passte, das Essen war gut, die Strecke war anspruchsvoll aber fahrbar. Einziges Manko: es wurde schon relativ früh begonnen die Pfeile auf der Strecke zu entfernen. Aber Schwamm drüber – wir sind ja alle nach Hause gekommen. 

DW

 

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Eröffnung der Freiluftsaison 2017

Nach der Jahreshauptversammlung vom 27. Januar ging es daran, den  nächsten Termin des Vereinskalenders mit erweiterter Teilnehmerschar zu absolvieren: Winterwanderung mit Anhang + „Kind und Kegel“. Abgesehen von einigen krankheits- und dienstbedingten Ausfällen fanden sich 44 Große und Kleine „winterverpackt“ ein. Außer Robert Richter und David Weinreich, sie blieben sich auch dieses Mal treu und nutzten die winterlichen Temperaturen für eine Trainingseinheit, indem sie den Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten mit dem Rennrad ansteuerten!

Der Baumkronenpfad zum einen ein neues Naturziel in unserer näheren Umgebung, zum anderen ein Ausflug in unsere regionale Geschichte. Und da hat man sich unter der Marke „Baum & Zeit“ wirklich ein Alleinstellungsmerkmal einfallen lassen! Auf Augenhöhe mit den Baumkronen und dem 40 Meter hohen Turm bot sich uns ein schaurig-schönes Bild: vom 2. Weltkrieg zerstörte Sanatoriumsgebäude mit herausgewachsenen Bäumen inmitten des Heidewaldes bei Beelitz.

Großartig und breitflächig angelegt in der Kaiserzeit zwischen 1898 bis 1908 als Heilstätte für Tuberkulosekranke. War es für uns Nachgeborene ein Beweis, was eine Solidargemeinschaft bewirken kann und es war doch dank der Bismarckschen Sozialversicherung eine Investition der Berliner Landesversicherungs-Anstalt (LVA).

Solide gebaut für die Ewigkeit wurde wie vieles, auch dieser Komplex, ein Zeitdokument für herbeigeführte und verlorene Kriege. Nach dem 1. Weltkrieg bereits zum Lazarett geworden bekam die Einrichtung den Todesstoß mit den Kämpfen um Hitlers Endsieg gegen die Rote Armee. Diese nahm dann den noch funktionierenden Teil während ihrer Besatzungszeit von 1945 bis 1994 als Militärkrankenhaus in Besitz.

Gingen unsere Radsportler/-innen mit ihrem Anhang um eine Erkenntnis reicher von diesem Teil der Anlage, war es andererseits positiv aufzunehmen, dass seit 1998 (Eröffnung der neurologischen Reha-Klinik) diese Einrichtung weiter leben sollte.

Reich an Eindrücken aber winterlich kalt – bei schönstem Sonnenschein – freuten sich nun alle auf den nächsten Tagesordnungspunkt: Kaffeetrinken in den Jakobs-Höfen Schäpe, einem Beelitzer Ortsteil. Hier wurden wir bestens organisiert bereits erwartet. Und das darf man einen krönenden Abschluss nennen, wenn bei Kaffee & Kuchen Aufwärmung und Gedankenaustausch die Stimmung steigt. So kann man resümieren, dass alles wieder eine gelungene Aktion für das Vereinsleben war.

Für weitere Eindrücke sorgen die beigefügten Fotos von Torsten Zacharias.

H.C. Fauth

 

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Jahreshauptversammlung der Abteilung Radsport

Am 27. Januar 2017 fand in der Vereinsgaststätte „Zum Elfmeter“ die turnusmäßige Jahreshauptversammlung der Rennradsportler vom BSC Süd 05 statt. Der Einladung folgten, trotz vieler krankheitsbedingter Absagen, insgesamt noch 25 Mitglieder.

Nach der Eröffnung und einer anschließenden kurzen Mitgliederstatistik, wurden den Anwesenden die neuen Sportfreunde vorgestellt. Leider musste Carl-Heinz Sänger, aus Berlin (39. Mitglied), der Veranstaltung aus dringenden Gründen fernbleiben. Aber der 40ste Rennradsportler/in ließ es sich nicht nehmen anwesend zu sein. So wurde Benjamin (Benni) Mai unter großem Beifall begrüßt und vertritt somit künftig bei den Wettkämpfen die Farben des BSC Süd 05.

Als weitere Tagesordnungspunkte folgten die Rechenschaftsberichte des Vorstandes. Der Abteilungsleiter Radsport Henry Bertz eröffnete den Reigen. In seinem gut 15 Minuten umfassenden Bericht fasste er die vergangenen Ereignisse zusammen und ließ so das erfolgreiche Jahr 2016 noch einmal Revue passieren. Aber auch kritische Aspekte wurden hinterfragt und sollten Denkanstöße für die neue Radsportsaison geben.

Hans-Christian Fauth, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Sponsorentätigkeit, gab einen Überblick zur Wahrnehmung der Radsportabteilung in der hiesigen Presse und zum Stand der Sponsorenbereitschaft im abgelaufenen Jahr. Obwohl zwei Förderer ihre Unterstützung aussetzten bzw. wegen Firmenschließung beendeten, konnte Sportfreund Fauth eine positive Entwicklung aufzeichnen, da mit neuen Firmen die Lücken geschlossen wurden (Eine Auflistung befindet sich auf dieser Homepage unter dem Punkt Sponsoren!).

Weiter ging es mit den Ausführungen vom Kassenwart Bernd Lüneburg. Trotz fortgeschrittener Zeit wurde den Zahlen aufmerksam gelauscht. Denn er konnte ein zufrieden stellendes Plus im Kassenbuch verkünden. Sportfreund Lüneburg zeigte aber auch differenziert auf, wo im kommenden Jahr noch Reserven ausgeschöpft werden sollten.

Alle Rechenschaftsberichte ließen keinen Zweifel daran, dass das Jahr 2016 ein erfolgreiches war. Aber der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. So wurden im Anschluss an die Diskussion Mitglieder für ihre Leistungen geehrt. Bei der Auswahl war der Vorstand nicht zu beneiden – hier hatte er die Qual der Wahl, denn viele Namen standen auf dem Zettel. Schlussendlich einigte man sich auf nachfolgende Vereinsmitglieder, welche mit Präsenten bzw. Gutscheinen erfreut wurden.

 

Für die organisatorische und technische Absicherung:

Carolin Bertz

Tino Woelke

Karsten Schultze

 

Für die sportlichen Leistungen:

Sarah Hoffmann

Maria-Theresia Janeck

Mareen Höntzel

Dominic Weinreich

Robert Richter

Bernd Lüneburg

 

Für die Unterstützung beim Sponsoring:

Sigfried Balasus

Steffen Baewert

 

Die Ehrungen nahmen der Abteilungsleiter Henry Bertz und sein Stellvertreter H.-Christian Fauth vor. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Radsport Bertz für die Bereitstellung von hochwertigen Präsenten.

Abschließend gab es aber noch viel Beifall für unseren „alten Hasen“ Christian Petersen. Bei den Wettkämpfen war und ist er ein zuverlässiger Moderator. Das animierte einen Fan ihn in Öl auf Leinen zu verewigen. Dieses Porträt malte Herr Wahlsdorf und wurde zum Abschluss der Jahreshauptversammlung überreicht. Vielen Dank, dem für Christian bekannten Künstler!

 

HB