Stoneman Miriquidi Road - Gold

„Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.“ (Friedrich Nietzsche)

 

Von diesen Stufen und Höhen hatten unsere vier Radsportler Christian, Mathis, Jens und Marc am Samstag einige zu überwinden. Auf dem Programm stand der Stoneman Miriquidi Road in Gold - in Zahlen 300km, 5.500 Höhenmeter und ca. 14 Fahrzeit. 

Dessen bewusst starteten wir am Samstag um 5 Uhr in Altenberg und konnten einen herrlichen Sonnenaufgang miterleben. Die ersten Kilometer waren vor allem von schönen Aussichten und sehr kalten Händen in den Abfahrten geprägt. Der Fahrradcomputer zeigte zwischenzeitlich Temperaturen von 8°C an. Dabei blieb es aber ein Glück nicht lange und so konnten wir auf der tschechischen Seite des Erzgebirges gut Kilometer machen. Die Stimmung war top, die Verpflegung (alles in Eigenregie) zuckerlastig und die Beine noch relativ leicht. Die Stempelkarte wurde säuberlich mit Stempeln versehen und die ersten 7 Stunden Fahrzeit gingen relativ schnell vorbei.

Nach 150 Kilometern (Halbzeit) ging es auf den Keilberg und den Fichtelberg. Damit waren auch die längsten Anstiege und der höchste Punkt der Tour erreicht. Zwischen Kilometer 150 und 220 ging es stetig bergauf und gefühlt kaum bergab. Bergab ging hier vor allem die Stimmung und so blieb in diesem Streckenabschnitt als einziges Highlight die Tankstelle in Marienberg, wo wir uns mit Baguette, Süßgetränken und Gummitieren versorgten.

Besagter Streckenabschnitt nagte kräftig an der Moral, doch ein Glück hellte eine ca. 15 km lange Abfahrt nach Olbernhau unsere Stimmung wieder auf. An der dortigen Saigerhütte füllten wir unsere Flaschen auf und machten uns auf den Weg die letzten 50 Kilometer zu bewältigen. Uns war zudem Zeitpunkt klar, dass wir nach Sonnenuntergang in Altenberg ankommen werden. Ein Glück waren wir gut vorbereitet und bei toller Abendstimmung ließen wir die ruhigen Straßen hinter uns. Gegen 21 Uhr stand dann der letzte Anstieg zum Kurort Bärenfels auf dem Programm, wo wir uns auch den letzten Stempel abholten. Glücklich machten wir uns auf die letzten 10 Kilometer, welche im Vergleich zu anderen Streckenabschnitten sehr schnell vergingen. Nach 300km in Altenberg angekommen, versorgten wir uns in der Tankstelle mit dem Nötigsten und ließen dann kurz auf der Terrasse unserer Pension den Tag Revue passen. 

 

Was bleibt vom Tag:

- 7.000-9.000 Kalorien verbrannt 

- Cola, Eistee, Powerade in Massen getrunken 

- mindesten 6 Tüten Gummitiere 

- keine Stürze und keine Defekte

- eine wunderschöne Landschaft mit herrlich ruhigen Straßen 

- Jede Menge Stolz auf unsere Leistung 

 

Wer fragen zur Strecke hat oder auch Lust hat so etwas zu erleben meldet sich. 

 

Liebe Grüße

Felix, Mathis, Jens und Marc