Abgesehen von Karsten Schultze, der schon einige RTF-Kilometer im neuen Jahr sammeln konnte, fand für die Südler Maria Janeck, Max Hesse, Ullus Kabelitz und David Weinreich die erste Radveranstaltung des Jahres statt. In Sohlen, ein Vorort von Magdeburg, an der Feuerwehr, wurde sich noch mit Kaffee und belegten Brötchen gestärkt bevor es auf die zwei ausgeschilderten Strecken ging. Neben den erfahrenen RTF/CTF´lern und uns, waren auch viele Jugendliche der Radsportvereine aus dem Umland am Start.

Nach dem Start führte die Strecke durch den Ort Sohlen in Richtung Elbe, bevor es in die Forst und damit richtige Strecke ging. Erste Herausforderung war der „Frohsener Berg“ und die nachfolgende Abfahrt. Danach ging es wieder auf einen betonierten Landwirtschaftsweg, bis zur Streckenteilung in CTF und MTB. Natürlich zog es uns auf die MTB-Strecke quer über den schlammigen Acker bergauf und die matschig glitschige Abfahrt hinunter zum Verpflegungspunkt. Mit Bananen, Keksen und Tee wurde dann der erste Dreck im Mund verdrängt. Danach ging es auf die zweite Runde, wieder den Frohsener Berg hinauf/hinab, den Landwirtschaftsweg entlang, dieses Mal auf die CTF-Schleife, auf der auch Karsten seine Kilometer abspulte. Diese war zwar nicht so matschig und anspruchsvoll, wie die MTB-Runde, dafür aber idyllischer. In der Abfahrt der CTF-Strecke hinunter zum Verpflegungspunkt, ergänzten wir zu dem recht eintönigen dunklen Matsch etwas roten, weil der Lehmanteil in dem Teil der Strecke wohl etwas höher war. In den weiteren beiden Runden weichte die Strecke bereits stark auf. Immer mehr Dreck und Schlamm sammelte sich an den Rädern. Max bekam dabei immer mehr „Appetit“ – die Kurbelarme sahen für ihn aus wie geschmolzene Schokoriegel. Aus diesem Grund ging es nach der vierten Runde wieder zurück zum Startpunkt, sofern man den Weg kannte oder die Schilder/Pfeile noch am Streckenrand waren.

Hinter der Feuerwehr, wo sich ein Schlauch zum Putzen befand, konnte man gut unterscheiden, wer die CTF- und wer die MTB-Strecke fuhr – aber egal dreckig waren eh alle! Mit Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen alter Freunde oder neuen Bekanntschaften klang der sportliche Vormittag dann aus.

Uns hat es gefallen: das Wetter passte, das Essen war gut, die Strecke war anspruchsvoll aber fahrbar. Einziges Manko: es wurde schon relativ früh begonnen die Pfeile auf der Strecke zu entfernen. Aber Schwamm drüber – wir sind ja alle nach Hause gekommen. 

DW

 

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