"Schnell, schneller, Bergzeitfahren!"

Hohe Geschwindigkeiten waren wieder das Markenzeichen des 5. Kotzener Bergzeitfahren des BSC Süd 05. Während die knackigen Anstiege zum Teil nur im Wiegetritt bewältigt werden können, ging es mit über 70 km/h den 12%igen Berg abwärts. Trotz des hügeligen Geländes schaffte der Sieger, der Magdeburger Tino Beck, einen Schnitt von 45,10 km/h.

104 Männer und Frauen (Teilnehmerrekord!) gingen vom Ortsteil Rhinsmühlen auf die gut zwölf Kilometer lange Strecke. Nicht zuletzt, weil das Rennen neben dem Havel-Rad-Cup erstmals auch Bestandteil des vor allem in der Lausitz beheimateten Rad-Zeitfahr-Cups war. „Mit 100 Startern können wir kostendeckend arbeiten“, so der Abteilungsleiter des BSC Süd 05 Henry Bertz, dem knapp 30 Helfer, darunter die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kotzen, zur Seite standen. Immerhin 55 Fahrer nahmen erstmals an diesem Bergzeitfahren teil. Eine der Neulinge war Anke Bremer. Der Veranstalter ließ sie mit einem Tourenrad starten. Knapp über 34 Minuten benötigte sie am Ende – mitmachen und ankommen war ihre Devise.

Durch den Start der vielen auswärtigen Radsportler hingen die Trauben für die Einheimischen sehr hoch. Zumindest landete Mitfavorit Sascha Dittfurth vom SV Kloster Lehnin/Radkampf auf Platz zwei. Ein starkes Rennen machte Benjamin Passler vom Grebser Cycling Team. Er kam in 17:32 Minuten auf Platz sechs, sechs Sekunden vor seinem Vereinskollegen Philipp Pohl. Schnellste Frau war wieder die Titelverteidigerin Amelie Kolweyh, vom BRC Zugvogel, mit einer Zeit von 18:30 Minuten vor Sam Sandten, die knapp eine Minute später ins Ziel kam.

Der Bestplatzierte vom BSC Süd 05 war Martin Vogel mit einer Gesamtzeit von 18:58 Minuten, das einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,89 km/h entsprach, und letztendlich den 12. Platz in seiner Altersklasse bedeutete.

 

Marcus Alert

 

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